Als ich den Titel niedergeschrieben habe, dachte ich mir, dass so eine Pausetaste für die Migräne tatsächlich eine verdammt gute Sache wäre… Aber „Pause“ heißt ja, es geht danach zwangsläufig weiter… autsch.
In diesem September führte uns der Sommerurlaub nach Rhodos, einer kleinen Touristenhochburg im östlichen Mittelmeer. Ganze 12 Tage haben wir es uns dort gut gehen lassen und wir sind richtig zur Ruhe gekommen. Und was soll ich sagen, ich hatte sogar Ruhe vor der Migräne.
Nachdem im Juli, August und September (bis zum Urlaub) im Schnitt 8 Migränetage pro Monat auftraten, hatte ich aufgrund des Stressabfalls und meinen Erfahrungen aus den Urlauben zuvor mit einer Zunahme der Migräneattacken gerechnet. Doch diesmal passierte einfach nichts… Und nach einer Woche löste sich auch langsam die innere Anspannung auf, die die nächste Attacke erwartete.
Inzwischen sind vier Wochen ohne Migräne vergangen, quasi eine „Migränepause“.
Wie lang wird diese „Pause“ dauern und was kann ich dafür tun, dass diese solange dauert wie möglich?
Ich habe mir vorgenommen, wieder mehr Ausdauersport in meinen Alltag zu integrieren und dies ist auch der Ratschlag von meiner Ärztin. Der Sport soll besser wirken, als jede vorbeugende Behandlung mit Medikamenten und hat natürlich noch weitere positive Aspekte.
Das Problem, das ich sehe, ist, dass ich nach einem Arbeitstag meistens keine Energie mehr aufbringe, noch irgendetwas zu machen. Es wird also eine Herausforderung keine Energie in Sport zu investieren.
Ich erhoffe mir eine Wirkung auf mehreren Ebenen: Einmal, dass der Sport selbst direkt bei der Reduktion der Stresshormone unterstützt, zum Zweiten hoffe ich, dass ich durch den Sport auch wieder mehr Energie bekomme und ich für die Herausforderungen im Alltag besser gewappnet bin. Und Schließlich hoffe ich darauf, das ich ein bisschen Baufett verliere, denn auch dieses fördert Entzündungsprozesse im Körper.
Jetzt also erstmal einen Plan erstellen 😉